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Aktuelle Meldungen - Mitgliederversammlung
2007
Presseartikel aus Donauwörther
Zeitung vom 06.12.2007 http://www.donauwoerther-zeitung.de
"Glühwürmchen
hilft"
.
Sozialpädagogin Eva Kraus und
Klinikseelsorgerin Antonie Page berichteten über ihr Wirken im Schwäbischen
Kinderkrebszentrum in Augsburg. Seit fünf Jahren wirkt der Tapfheimer Verein nun
schon weit über die Gemeindegrenzen hinaus in ganz Schwaben und unterstützt
krebs-, schwerst- und chronischkranke Kinder und deren Familien. "Das ist
unheimlich wertvoll" betonten die Mitarbeiterinnen des Psychosozialen Dienstes
der Kinderklinik, "denn mit der lebensbedrohenden Erkrankung eines Kindes kommen
selbst stabile Familiengerüste ins wanken".
Vorsitzende Anna Kratzer
zeigte auf, mit welch positiven Ergebnissen der Verein mit zwischenzeitlich über
200 Mitgliedern in Erscheinung treten konnte. Dank zollte sie dafür der
angenehmen Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft, dem Stationspersonal und dem
psychosozialen Dienst im Schwäbischen Kinderkrebszentrum. Kratzer stellte den
neuen Flyer vor und verwies zur Information auf die Internetseite, verbunden mit
einem herzlichen Dank für die Betreuung an Margarete Oßwald aus
Oberringingen.
Sorgen und Ängste aufgearbeitet
In ihrem
Tätigkeitsbericht listete die Vorsitzende Elternstammtische mit namhaften
Referentinnen, Elternkaffee in der Kinderklinik, Ausflüge und Veranstaltungen
auf. Mittels Musiktherapie konnten die Kinder ihre Sorgen und Ängste aufarbeiten
und im Bemühen um eine optimale Versorgung der kleinen Patienten wurde
medizinisches Zusatzgerät sowie eine zusätzliche Arztstelle teilfinanziert. Als
Mitglied im Dachverband der Deutschen-Leukämie-Forschungshilfe leistet
Glühwürmchen unerlässliche Beiträge in der Krebsforschung. "Unser großes
Anliegen, schwerkranken Kindern und ihren Familien in finanziellen Notlagen zu
helfen, konnten unsere Mitglieder und Spender in einer Vielzahl von Fällen
realisieren" unterstrich Anna Kratzer dankbar die finanziellen Hilfen. Diese
spiegelten sich in Unterstützungen für Haushaltshilfen, Hausaufgabenbetreuung
und Nachhilfestunden, Zuschüsse zu Klinikfahrten, zur Anschaffung von
Hilfsmitteln, aber auch in der Erfüllung von Herzenswünschen für die
schwerkranken Patienten wider. Es blieb auch nicht aus, Eltern zur Seite zu
stehen, wenn das Kind den Kampf gegen die Krankheit verloren hatte, erwähnte
Kratzer nachdenklich.
Zusammenarbeit mit anderen
Organisationen
"Helfen können wir aber nur, weil uns geholfen wird" sagte
die Vorsitzende dankend. Gerade die Spenden waren es, welche die Hilfeleistungen
ermöglichten, die Walter Ernst im Kassenbericht auflistete. "Wir haben seit der
Gründung unheimlich viel erreicht", betonte der Kassier und verwies auf über 400
Förderleistungen. Im Berichtsjahr konnten dazu erneut über 50 000 Euro
zweckdienlich eingebracht werden. "Wenn eigene Möglichkeiten eingegrenzt waren,
wurde in Zusammenarbeit mit Antenne Bayern, Kartei der Not oder Sternstunden
Hilfe geleistet", sagte Ernst.

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