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Aktuelle Meldungen - Juni
2007
Besuch
im Tierpark Hellabrunn am 16.06.2007




Knut und Nemo waren nicht zu bestaunen, aber ansonsten bot
der Tierpark Hellabrunn allen „Glühwürmchen“ faszinierende „tierische“
Eindrücke. Mit zwei Bussen und über 100 Teilnehmern vom Ries bis zum Allgäu bot
der Verein zur Unterstützung krebs-, schwerst- und chronisch kranker Kinder und
deren Familien einen kurzweiligen Tagesausflug in den Münchner Zoo um Affen, Pandas,
Elefanten, Zebras oder Kamele zu bestaunen. Mit der Kindern eigenen
Begeisterung für Tiere und Natur bot der Aufenthalt im ersten Geozoo der Welt
erholsame Stunden.
Ging kurz bei Ankunft noch ein starker Gewitterregen nieder,
so bot der weitere Tag Sonnenschein und gemütliches Schlendern über die
Besucherwege und frei wählbare Zugänge zu den Anlagen und Spielplätzen im
weiten Areal des Parks. Die Einzigartigkeit des Zoos liegt in der Gliederung
nach Kontinenten und die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Tiere faszinierte
alle Besucher. „Das Tropenhaus war ganz toll“ meinte Samuel, hier konnten die
Kinder die unterschiedlichen Temperaturen „hautnah“ erleben und so manches Kind
lies sich von Mutti den Schweiß von der Stirne wischen, wenn es über Stufen und
Anhöhe die klimatischen Bedingungen ausreizte. Besonders begeisternd gefiel die
naturnahe Haltung der Tiere in ihrer Umgebung ohne störende Gitter. Mit
entsprechendem „Sicherheitsabstand“ konnten Lebensweise und Schönheit der
Lebewesen besichtigt und aus nächster Nähe vor Schlangen und Reptilien
„Berührungsängste“ abgebaut werden. „Wie niedlich“ meinte dann auch Melanie zur
kleinen, erst frisch geborenen Klapperschlange.
Dass Knut nicht im Gehege bei der Fütterung der Eisbären zu
sehen war, wurde allgemein bedauert, aber dass Knuts „Papa“ aus dem Münchner
Tierpark stammt, machte dann doch wieder ein wenig Stolz auf die bayerische
Abstammung. Jedenfalls gab es auch so helle Begeisterung, als der Gorilla im
Affenhaus einen Salatkopf in den Besucherbereich schleuderte oder bei den
Vorführungen der Taubenshow diese im Flug die „Taubenflöte“ spielten. Auch die
Seelöwen und Elefanten zeigten mit ihren Pflegern den Besuchern, was alles in
ihnen steckt. Auf der Rückfahrt bei der Einkehr im Dasinger Bauernmarkt konnten
die kleinen Reisegäste im Streichelzoo der Autobahngaststätte die „tierischen
Begegnungen“ noch realistisch genießen und für die Eltern gab es reichlich
Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Anna Kratzer, die Vorsitzende des Vereins
resümierte, „dass es nach den Klinikaufenthalten für unsere Kinder und Eltern
ein ganz erholsamer und abwechslungsreicher Tag war“. Dieser Bestätigung der Gäste
des Vereins schloss sich aber auch die Frage an, wohin die nächste Reise geht.
Für den Oktober hat der Verein Glühwürmchen bereits eine Vorstellung in der
Augsburger Puppenkiste gebucht.

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